Datum: 25.06.2018

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Übersicht

 

 

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Tag 1

Tag 1 / Bischofswiesen - Hirschbichl - Römersattel - Spielbergalm - Klingerltörl - Kirchberg i. Tirol / 2250 hm, 78,8 km

Start zur ersten Etappe war in Bischofswiesen 6.50 Uhr. Am Hintersee vorbei ging es hinauf zum Übergang nach Österreich über den Hirschbichl nach Weißbach bei Lofer. Bald begann die Schiebestrecke und leichter Nieselregen auf dem Weg zum Römersattel. Dieser war teilweise weggespült.

Nach Überquerung des Römersattels, anschließender Einkehr im Cafe s'Häferl bei Kuchen und Tee gigs weiter nach Fieberbrunn. Hier begann der Aufstieg am Pletzergraben hinauf zur Lämmerbichlalm. Den höchsten Punkt meiner heutigen Etappe habe ich erreicht.

Auf der Lämmerbichlalm gönnte ich mir wieder mal Kuchen, Johannesbeerschorle und einen Kaffee. Eine gemütliche Abfahrt ins Tal. Vorbei am Schwarzsee bei Kitzbühl gings direkt nach Kirchberg.

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Tag 2

Tag 2 / Kirchberg i. Tirol - Hahnenkamm - Stangenjoch - Neuenkirchen / 1871 hm, 51 km

Im Hotel Steirerhof hatte ich eine gute und günstige Unterkunft bekommen. In der Nacht hatte es geregnet und ich hoffte auf gutes Wetter.

Beim Aufstieg zur Fleckalm begann es jedoch zu regnen und Nebel zog auf. Das Wetter wurde nach dem Pengelstein immer schlimmer, Sturzbäche und eisiger Wind ließen diesen Tag zur Tortur ausarten. Das Stangenjoch hab ich noch mit ach und Krach erreichen können bis es endlich ins Tal hinunter ging. Die Höhenmeter wollten aber einfach nicht weniger werden. Die letzte Rettung vor völliger Unterkühlung war die Baumgartenalm. Der Wirt wartete schon mit einem Schnaps in der Hand. 2 Stunden Klamotten trocknen und ab nach Neuenkirchen.

(Leider gibt es von diesem Tag wegen der zu schlechten Witterung keine Fotos da die Technik versagte.)
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Tag3

Tag 3 / Neuenkirchen - Krimmler Tauern - Arntal - Bruneck -Reischach / 2302 hm, 93,2 km

Start war heute 8.00 Uhr von Neuenkirchen in Richtung Krimmler Wasserfälle. Am Eingang zum Fußweg hinauf zu den Wasserfällen steht ein Kassenhäuschen. Ich wollte bezahlen und durch hätte jedoch das Rad am Eingang stehen lassen sollen. Also mußte ich doch die Versorgungsstrasse nehmen. Da ich durch einen 300 m langen unbeleuchteten Tunnel mußte hatte ich ein ungutes Gefühl.

Auf der hälfte der Strecke konnte ich jedoch auf den Fußweg queren und ohne Tunnel ins Tauerntal gelangen. So früh morgens war sowieso noch kein Fußgänger unterwegs. Endlich Sonne aber denoch kalt ging es immer stetig bergauf zur Tauernhütte. Da gab es Kuchen und Tee. Kein einziger Radlfahrer weit und breit. Immer an der Krimmler Arche entlang Richtung Gletscher der Großvenedigergruppe ...

... erreichte ich den Säumerweg im Krimmler Archental. Im Hintergrund der Ausgang des Krimmler Tauerntal mit den Wasserfällen.

Nach der letzten Alm auf ca. 1900 hm war schieben angesagt. Ich fragte einen Südtiroler der auf dem Weg ins Tal war nach der Beschaffenheit des Weges auf der Südtiroler Seite. Er meinte, das der feine Schiefer und die breiten Abflussrinnen schnell einen Platten verursachen können. Ich entschied mich für schieben und tragen. Bis zum Tauernpass waren es dann noch um die 750 hm.

Auf dem Pass => Blick nach Österreich.... ich bemerkte hier das mein Reisverschluss an der Satteltasche offen war und nur der Ansatz der Tüte der Batterien heraus lugte. ... und nach Südtirol. Nach einer Schiebestrecke von ca. 650 m bis auf 2000 m erreichte ich die Tauernalm. Hier traf ich vier Downhiller. Sie haben versucht den Weg zu fahren und haben mit sieben Platten bezahlt.

Bis auf den Forstweg im Ahrntal waren wieder ca. 100 hm zu schieben. Die vier Downhiller hatten hier wieder einen Platten ... einfach nicht lernfähig. Dann ging es auf schnellstem Wege nach Brunneck und schließlich nach Reischach am Fuße des Kronplatzes in die Unterkunft.

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Tag 4

Tag 4 / Reischach - Corvara / 3400 hm, 64,4 km

Das Hotel Olympia in Reischach war nicht gerade billig, aber Preis- Leistung stimmte. Pool, Wellness usw. ich hatte jedoch keine Zeit für so was.

Punkt 8.00 Uhr war Start und der Weg führte mich in Serpentinen immer wieder querend auf den Kronplatz. Unterhalb der Bergstation bei ca. 2100 hm war Schluss. Ich hatte grippeähnliche Symtome (kein Wunder mit noch nassen Klamottengefahren) oder hatte mich bei der gestrigen Alpenhauptkammüberquerung verbrannt und leichten Schüttelfrost trotz 30 °C. Jedenfalls fuhr ich rechts in Richtung Furkelpass. Hier war erst einmal Rast und "Aufwärmung" angesagt. Diesmal kein Kuchen sondern ordentlich Nudeln und zwei Johannesbeerschorlen.

Über St. Vigil ging es dann in Serpentinen (ungefähr Bildmitte) immer der Skipiste querend über den Kamm runter nach Giogo Picolo. Da ich mich noch immer etwas unwohl fühlte, entschied ich mich im warmen Tal nach Corvara zu radeln. Auf der linken Seite hatte man immer einen imposanten Blick auf die Kreuzkofelgruppe wo sich dahinter die Fanes verbarg. Links der Blick zum Sassongher in Richtung Grödnerjoch.

Angenehme Temperaturen ließen meine körperlichen Probleme verschwinden.
Blick aus meinem Zimmer im Hotel Monti Pallidi in Corvara in Badia.

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Tag 5

Tag 5 / Corvara - Molina / 3100 hm, 92 km

Im Hotel Monti Pallidi ließ es sich aushalten. 8.00 Uhr war wie immer Start. Von Corvara ging es ein paar Serpentinen in Richtung Passo Campolongo ...  und dann rechts am Golfplatz Alta Bia hoch zur Sella Runde zum Rifugio Marmotta. Oben nicht sichtbar befindet sich die eigentliche gestrige Unterkunft die Prolongiahütte. Aus Zeitmangel war sie aber gestern nicht zu erreichen.

Ab Arabba beginnt die Paßstrasse zum Passo Pordoi. Auf 1975 hm verlasse ich die Strasse nach links auf einen groben Schotterweg in Richtung Marmolada. Endlich mal Anstiege die mich an die Berchtesgadener Berge erinnerten. Kurz unterhalb der Seilbahnstation jedoch so steil und grobschottrig, das an fahren nicht mehr zu denken war.

Auf 2460 hm hatte ich dann den Sattel erreicht und es bot sich ein überwältigender Anblick auf die Marmolada. Hier begann der Zugang zum Bindelweg. Ein Einheimischer mahnte den Weg nicht zu fahren. Viel zu gefährlich und unter einer Breite von 1,50 m verboten. (Kostet 180 €). Wer den ersten Abschnitt fährt (ca. 500 m von der Seilbahn bis zum Bindelweg) ist sowieso lebensmüde. Der Weg wird dann zwar etwas breiter aber spätestens wenn der vom Stausee kommende Weg einmündet sind so viele Fußgänger unterwegs das an fahren immer noch nicht zu denken ist.

Ab Rifugio Viel de Pan auf 2130 hm ist der Weg dann breit genug das man bis zum Pass Pordoi durchfahren kann. Über Canazei, Moena, Ziano di Fiemme ging es nach Tesero ins Quartier.

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Tag 6

Tag 6 / Teselo - Bartoldi / 2500 hm, 75 km

Start 8.00 Uhr zum Manghenpass. Auf der Hütte am Vorabend in Teselo traf ich 3 Norddeutsche Rennradler die auch hier rauf wollten, ich hab sie an diesem Tag nicht an mir vorbei fahren sehen. Lag wohl am Rotwein. Ich wollte eigentlich nur Bremsbeläge wechseln, merkte jedoch bald das ich keinerlei Werklzeug dafür besaß. Ich erinnerte mich an die offene Tasche am Tauernpass und alles war klar.

Am Pass selber war es ziemlich kalt, die Hütte nicht eingeheizt. Ich fragte den Wirt nach den kommenden Wetterbedingungen. Sah nicht gut aus, Nachmittag einsetztender Regen. Morgen Freitag den ganzen Tag Regen - überall.Für mich hieß es schleunigst ins Tal. Kaum Zivilisation, Höfe oder Unterkünfte.

Oberhalb von Carzano eine kleine Wirtschaft. Hier nahm ich auch ein richtiges Mittagessen zu mir. Spagetti Bolognese und ein Bier? Versehentlich.

Hier war das Tal nicht weit, jedoch ging es auf und ab. Tempo drosseln war angesagt sonst fehlte später das Pulver. Unten ging es an unendlichen Apfelplantagen vorbei bis nach Levico Terme bevor mich der Kaiserweg mit einigen Serpentinen nach Bartoldi brachte. Das Wetter sah ziemlich bedrohlich aus und bald fing es an zu nieseln beruhigte sich aber bald wieder.

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Tag 7

Tag 7 / Bartoldi - Torbole / 1360 hm, 60,3 km

Toll begann der letzte Tag mit stömenden Regen. Bis 9.30 Uhr wartete ich ab dann ließ er etwas nach. Das eigentliche Ziel Gestern war Carbonare, doch nach dem Erreichen von Bartoldi und der überwältigenden Anzahl an Unterkünften entschied ich mich hier für das Hotel Caminetto.

Die heutigen schlechten Verhältnisse zwangen mich die ursprüngliche Route zu verlassen und über Carbonare, San Sebastiano und dem Passo Sommo, Folgaria vorbei am Castel Beseno die erste Tanke auf 200 hm anzusteuern. Diesmal war ich kurz vorm Kollaps. 1200 hm bei stömenden Regen, Nebel kaltem Wind und 7 Tage Transalp im Nacken forderten Ihren Tribut. Hier zwei Kannen Tee und zwei große Glas Rum ließen mich wieder lebendig werden. Dafür wollte der Barkieper nur 5,-€. Ich muß wohl sehr bedauernswert gewirkt haben.

Jetzt sah ich zum ersten mal Radler ungefähr 10 km vor Torbole, die tatsächlich zum Gardasee wollten. Ab hier ging es nur noch bergab. Die Erleichterung war ziemlich groß. Nach 520 km und 13.500 hm endlich geschafft. Auf den letzten Metern Richtung See mußte man sich schon ziemlich zusammenreissen um seinen Emotionen nicht freien Lauf zu lassen.

Ernüchtert geht's nächsten morgen 8.00 Uhr mit dem Shuttlebus nach Innsbruck und von da mit dem Zug nach Salzburg. -Ende

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Navigationsdaten

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Kirchberg i. Tirol - Neuenkirchen / 1871 hm, 51 km

Neuenkirchen - Reischach / 2302 hm, 93,2 km

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Andre' Sulk | Email: info@videcon.de | http://www.videcon.de