Datum: 20.10.2018

Tag 1 / Berchtesgaden - Niedernsiel / 3025 hm, 89,1 km

Ein ziemlicher Brocken. Um jedoch im Zeitplan zu bleiben war es nötig den Alpenhauptkamm zu erreichen.

Tag 2 / Niedernsiel - Obervellach / 2228 hm, 111.5 km

Auf geht's über die Glockner-Hochalpenstraße bis nach Oberfellach, leider spielte das Wetter auf beiden Seiten des Alpenhauptkammes nicht mit.

Tag 3 / Obervellach-Villach / 1724 hm, 106,5 km

Bei strahlendem Sonneschein ging es von Oberfellach ins Drautal und anschließend über den Goldeck nach Spital und schließlich meinem Endziel Villach. Fazit: Super Schnuppertour für Einsteiger. Da kann man Erfahrungen sammeln ohne sich im wilden Gelände unnötigen Gefahren auszusetzen.

Tag 2 / Kirchberg i. Tirol - Neuenkirchen / 1871 hm, 51 km

Im Hotel Steirerhof hatte ich eine gute und günstige Unterkunft bekommen. In der Nacht hatte es geregnet und ich hoffte auf gutes Wetter. Beim Aufstieg zur Fleckalm begann es jedoch zu regnen und Nebel zog auf. Das Wetter wurde nach dem Pengelstein immer schlimmer, Sturzbäche und eisiger Wind ließen diesen Tag zur Tortur ausarten.

Tag 3 / Neuenkirchen - Reischach / 2302 hm, 93,2 km

Start war heute 8.00 Uhr von Neuenkirchen in Richtung Krimmler Wasserfälle. Am Eingang zum Fußweg hinauf zu den Wasserfällen steht ein Kassenhäuschen. Ich wollte bezahlen und durch hätte jedoch das Rad am Eingang stehen lassen sollen. Also mußte ich doch die Versorgungsstrasse nehmen. Da ich durch einen 300 m langen unbeleuchteten Tunnel mußte hatte ich ein ungutes Gefühl.

Tag 4 / Reischach - Corvara / 3400 hm, 64,4 km

Das Hotel Olympia in Reischach war nicht gerade billig, aber Preis- Leistung stimmte. Pool, Wellness usw. ich hatte jedoch keine Zeit für so was. Punkt 8.00 Uhr war Start und der Weg führte mich in Serpentinen immer wieder querend auf den Kronplatz. Unterhalb der Bergstation bei ca. 2100 hm war Schluss.

Tag 5 / Corvara - Molina / 3100 hm, 92 km

Im Hotel Monti Pallidi ließ es sich aushalten. 8.00 Uhr war wie immer Start. Von Corvara ging es ein paar Serpentinen in Richtung Passo Campolongo ... und dann rechts am Golfplatz Alta Bia hoch zur Sella Runde zum Rifugio Marmotta. Oben nicht sichtbar befindet sich die eigentliche gestrige Unterkunft die Prolongiahütte.

Tag 6 / Molina - Bartoldi / 2500 hm, 75 km

start 8.00 Uhr zum Manghenpass. Auf der Hütte am Vorabend in Teselo traf ich 3 Norddeutsche Rennradler die auch hier rauf wollten, ich hab sie an diesem Tag nicht an mir vorbei fahren sehen. Lag wohl am Rotwein. Ich wollte eigentlich nur Bremsbeläge wechseln, merkte jedoch bald das ich keinerlei Werklzeug dafür besaß.

Tag 7 / Bartoldi - Torbole / 1360 hm, 60.3 km, 1100 hm

Toll begann der letzte Tag mit stömenden Regen. Bis 9.30 Uhr wartete ich ab dann ließ er etwas nach. Das eigentliche Ziel Gestern war Carbonare, doch nach dem Erreichen von Bartoldi und der überwältigenden Anzahl an Unterkünften entschied ich mich hier für das Hotel Caminetto.

Tag1 / Bischofswiesen - Kirchberg i. Tirol / 2250 hm, 78,8 km

Start zur ersten Etappe war in Bischofswiesen 6.50 Uhr. Am Hintersee vorbei ging es hinauf zum Übergang nach Österreich über den Hirschbichl nach Weißbach bei Lofer. Bald begann die Schiebestrecke und leichter Nieselregen auf dem Weg zum Römersattel. Dieser war teilweise weggespült.

Start zur ersten Etappe war in Bischofswiesen 7.30 Uhr. Über Ramsau, dem sogenannten Wachter'l über Unterjettenberg und Unken ging es auf ca. 1000 m ins Heutal. Über die Winkelmoosalm gelangt man zur Steinplatte.

Start zur zweiten Etappe 8.30 Uhr.Angenehme Temperaturen machen diesen Panoramaweg zu einer wahren Augenweide. Der 360° Blick ist unvergleichlich. Am höchsten Punkt auf ca. 1800 m geht es hinunter zum Aschauer Höhenweg. Einige Radler kommen von Aschau und fahren in entgegengesetzter Richtung.

Um 8.30 Uhr geht es von Neukirchen bis zur alten Gerlosbundesstrasse weiter auf den Gerlospass. Über Königsleiten und Gerlosstausee vorbei traf ich einen Frankfurter bei einer Rundtour um die Zillertaler Alpen.

Im Hintergrund das Pfitscher Joch, im Vordergrund die Unterkunft. Mein Versuch das Pfunderer Joch zu bezwingen scheiterte bereits nach 300 hm. Der gestrige Tag war doch etwas zu anstrengend. Also ging es jetzt auf der nervigen Bundestrasse nach Sterzing.

Von Montal umfahre ich immer links haltend erst einmal 200 hm bergauf die Bundesstrasse nach Enneberg. Auf dieser wunderschönen Panoramastrasse geht es dann immer die Höhe haltend nach St. Vigil. Nach ca. 1 Stunde befinde ich mich dann in St. Vigil und fahre direkt in das Tal des Nationalparkes Große Fanes.

Nachdem es am gestrigen Abend sowie in der Nacht ordentlich geschüttet und gestürmt hat geht es heute auf die Drei Zinnen. Zunächst ist es ziemlich frisch geworden, 8 °C. Von Misurina folgt man am besten der gebührenpflichtigen Mautstrasse bis auf ca. 2100 h und fährt über die Aronzo - Hütte ...

Ein wunderschöner Morgen kündigt meine letzte Etappe an. Ab dem Ort Forni Avoltri beginnt der erste Anstieg bis auf ca. 2100 m. Es wir zügig warm so dass ich mich beeilen muß bei angenehmen Temperaturen den Gipfel die Martinihöhe zu erreichen. Der Weg ist durchweg fahrbar und weist auch keine besonderen Steigungen auf.


Andre' Sulk | Email: info@videcon.de | http://www.videcon.de