Datum: 20.09.2018

Tag 1 / Berchdesgaden - Lofer - Waidring - Stumm (Zillertal) 135 km, 1005 hm

Diese Etappe war eine reine Anreiseetappe. In Bischofswiesen startete ich gegen 11.30 Uhr nachdem der schlimmste Regen aufgehört hatte. Die Temperaturen lagen einiges unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit. Über Bad Reichehall ging es über Unken nach Lofer. Hier begann es wieder zu Regnen. Über den Paß Strub war dann Tirol erreicht. Weiter nach Waidring und St. Johann wo ich mich entschloss die nassen Klamotten komplett zu wechseln in der Annahme - das wars, Pustekuchen. Kurz vor Going ging es nochmal richtig los. Ab Ellmau war es dann endgültig vorbei mit dem Regen. In Wörgel ging es dann auf den Inntalradweg bis zur Einfahrt links ins Zillertal. In Stumm war die Unterkunft "Das kleine Hotel Ortner" schnell gefunden. Hier waren auch schon die Kollegen aus dem Allgäu angekommen.

Tag 2 / Stumm - Pfitscher Joch - Fussendrass 59 km, 1809 hm

Gestärkt mit einem gutem Frühstück nehmen wir jetzt zu viert das Pfitscher Joch in Angriff. Dieser Alpenübergang nach Süden ist einer der leichtesten. Die Paßhöhe am Joch liegt um die 2250 m.ü.N.n.. Wir rollen immer leicht steigend über Zell am Ziller (Links befindet sich die Einfahrt vom Gerlosspass aus dem Tauerntal kommend) weiter nach Mayerhofen parallel zur der rustikalen Zillertalbahn. Ab hier geht es in Serpentinen nach Ginzling. An der Mautstelle wird man scharf nach rechts in einen Forstweg verwiesen, der nach einigen Kehren und schmalen Wald- und Wiesenwegen kurz vor der Staumauer des Schlegeissstausees in die Mautstrasse mündet.

Tag 3 / Fussendrass - Pfunderer Joch - Brixen 68 km, 1806 hm

Heute war das Pfunderer Joch dran. Bei meinem Alpencross 2013 mußte ich aus Erschöpfung diesen Übergang auslassen. Diesmal jedoch sollte es klappen, denn die letzten beiden Etappen waren nicht sonderlich schwer. Trotzdem war der Aufstieg mit besonderer Steilheit und dessen Kontinuität behaftet. Erst im Almbereich oberhalb der Baumgrenze lehnte sich das Tal etwas zurück. Ab hier konnte man sich wieder relativ relaxt dem Joch nähern. Bei gutem Wetter ist diese Tour unbedingt zu empfehlen, die Aussicht ist einfach grandios.

Tag 4 / Brixen - Grödener Höhenweg - Sankt Ullrich - Seiser Alm - Völs am Schlern 62 km 2200 hm

Die heutige Etappe führte uns von Brixen über den Grödener Höhenweg nach St. Ullrich weiter über die Seiseralm nach Völs am Schlern. Nach einem reichhaltigem Früstück wie es sich für ein 4 Sterne Superior Hotel gehört, war erst einmal shoppen angesagt. Zwei Platten benötigten wieder Ersatzschläuche. Weiter ging es dann auf der linken Seite an der Eissack am Ortsausgang über Albes immer schattig über Wiesen und Wälder ca. 500 hm nach Gufidaun.

Tag 5 / Völs am Schlern - Nigerpass - Karerpaß - Obereggen 43 km 1828 hm

Wieder super Früstück, 3-Sterne auf dem Land wie 4 Sterne Superiör in der Stadt. Heute geht es Von Völs am Schlern über das Völseck in den Rosengarten über das Fassatal, Nigerpass, Karerpass weiter unterhalb des Latemar nach Obereggen. Wir starten auf 880 m.ü.n.N. und fahren wieder über Wiesen, Pfade und Waldwege in relativ leichtem und schattigem Gelände bis zum Aussichtspunkt Völseck. Hier ist erst eimal Photopoint bevor es weiter nach St. Zyprian auf 1060 m.ü.n.N. ins Fassatal stetig aufsteigend zum Aiger-Joch Haus auf 1690 m.ü.n.N.

Tag 6 / Obereggen - Jochgrimm - Spormaggiore 76 km 2045 hm

Von Oberggen auf 1600 m.ü.n.N. geht es morgens bei schönsten Wetter Richtung Osten bergauf. Nach ca. 2,5 km rechts in einen Forstweg. Nach ca. 5 km erreichen wir die Straße der wir bis zum Lavazejoch 1820 m folgen. Nach einer kurzen Rast und Getränke auffüllen weiter zum Jochgrimm 1990 m. Es wechseln  knackige Trails mit Schotterwegen und Forststrassen und schlussendlich erreichen wir Kaltenbrunn ...

Tag 7 / Spormaggiore - Molvenosee - Ponte Arche - Riva del Garda 70 km 1440 hm

Heute ist unsere letzte Etappe. 8.30 Uhr war Start. Ein kurzes Stück auf der Lanstrasse bevor es rechts auf Forstwegen immer hinduch von Obstplantagen ging. Allerdings war der Himmel nicht ganz sauber. Von Süden zog es ziemlich schwar auf und es waren schon die ersten Regenvorhänge zu sehen. An einer Grillplatzhütte saßen wir das Wetter aus. Nach 20 min war auch alles schon vorbei in der Himmel wurde wieder blau. Weiter ging es jetzt an den Fuß der Brenta mit teilweise sehr steilen Anstiegen. Am Ende desTalschlusses auf 1060 m war das gröbste jedoch vorbei. Vorbei am Andalosee ging es nach Andalo, ein seltsamer Ort, extrem kitschig. Von hier ging es dann nach Molveno zum Molvenosee - sehr sehenswert...


Andre' Sulk | Email: info@videcon.de | http://www.videcon.de