Datum: 22.08.2018

Beschreibung

Watzmann Hocheck 2614m

Aufstieg: 2000 hm Gehzeit: ca. 6 h
Günstigste Jahreszeit: Frühling
Kondition: Sehr gut
Aufstieg über Hammerstiel bis zur Kreuzung Forststrasse nach Kühroint und Wanderweg Watzmannhaus. An der Kreuzung rechts Richtung Watzmannhaus.

Auf diesem aufwärts bis zur Stubenalm. Hier verläßt man den Weg (er quert nach Osten) und folgt einer Waldscheise, die in südlicher Richtung zur Watzmanngugel hinaufzieht. Aufstieg auch östlich davon im lichten Wald möglich!

Von der Gugel über den vom Watzmann herabziehenden Grat hinauf bis das Gelände zu einer Querung nach Osten zwingt (hier bei Abfahrt Abzweigung in die Watzmanngrube).

Jetzt über einen steilen und breiten Hang aufwärts bis man den Nordgrat erreicht (Skidepot).

Auf dem Sommerweg zum Gipfel.

Rund um den Watzmann gibt es Skitouren, die von schärferem Kaliber und damit nicht für Anfänger geeignet sind. Das Hocheck, das mit 2100 Höhenmetern Aufstieg und einem absolut rassigen und gefährlichen Gipfelanstieg nur besten Skitourengehern vorbehalten bleibt, hat einen ziemlich unbedeutenden Trabanten, der in der Karte nicht einmal mit seinem Namen erwähnt ist. Die Rede ist von der Gugel (manchmal auch Gugelkopf genannt). Auch zu ihr hinauf ist der Anstieg lang und mühsam, und die meisten Tourengeher sind froh, wenn sie dieses Gipfelchen endlich erreicht haben. Anders ist das bei einheimischen Skitourengeherinnen und -gehern. Sie sind bekannt für ihr zackiges Tempo und ihre Bärenkondition und sie benützen die Gugel als kleine Trainingstour. Gugel ist übrigens die regionale Bezeichnung für eine lederne Kappe mit Nackenschutz, die früher die Holzknechte bei ihrer anstrengenden Arbeit trugen.


Andre' Sulk | Email: info@videcon.de | http://www.videcon.de