Datum: 21.11.2018

Beschreibung

Schneibstein(Berchtesgadener Land)

Anfahrt:

Autobahn Salzburg, A8 Ausfahrt Piding / Reichenhall. Dann über Reichenhall auf der B20 nach Berchtesgaden. In Berchtesgaden folgt man der Beschilderung Kehlsteinhaus / Rossfeldstraße. Vor der Seilbahn rechts ab und über eine steile Bergstraße (24%) hinauf. Beim Rondell biegt man rechts Richtung Scharitzkehl / Hinterbrand ab und fährt bis zum großen, gebührenpflichtigen Parkplatz Hinterbrand (Tagesgebühr 1 Euro / Stand 2005).
Bei den beiden Alternativen fährt man zum Ausgangspunkt (B).

Route:

Vom Parkplatz entweder auf dem Fußweg oder der etwas höher verlaufenden Forststraße in Richtung Mittelstation der Jennerbahn, in beiden Fällen mit leichtem Höhenverlust und beim Rückweg einer kurzen Gegensteigung. Sobald man die erste Piste erreicht hat, steigt man an deren linken Rand empor, zuletzt steil zu einem Hohlweg hinauf, der nach links in den Kessel der Mitterkaseralm führt. In südlicher Richtung unter der Sesselbahn durch auf den Kamm, kurz auf der Piste nach links, dann übersteigt man den Gratkamm nach rechts und folgt der Beschilderung zum Stahlhaus auf der Südseite des Kammes. Die Hangquerung zum Stahlhaus kann bei Hartschnee unter Umständen unangenehm sein. Vom Stahlhaus in südlicher Richtung über den breiten Kamm zu einem latschenbestandenen Steilaufschwung. Über diesen müssen bei wenig Schnee mitunter die Schi ein kurzes Stück getragen werden. Man gelangt in eine Mulde, durch sie und über wieder etwas steilere Hänge aufwärts, nach rechts hinaus auf den breiten Rücken und über diesen (häufig abgeweht) zum Gipfel.

Abfahrt:

Wie Aufstieg.
Variante durch die Bockskehl: Vom Gipfel entlang der Spur der Kleinen Reib´n vorerst über den Südwestrücken in Richtung Windschartenkopf, bis man rechts in den Sattel vor dem Reinersberg, 2171 m, abfahren kann (dieser lässt sich in wenigen Minuten besteigen). Aus dem Sattel rechts abwärts, dabei immer steiler werdend, über die breiten Hänge in den Talkessel zwischen Reinersberg und Schneibstein. Bevor man noch den Wald erreicht (ab etwa 1600 m) nach rechts und teils sehr flach hinüber zur Königstalalm. Achtung: Lawinengefahr aus den Steilhängen vor der Alm! Beim Sattel unterhalb der Alm muss man wieder die Felle aufziehen. Entweder steigt man am Gegenhang hinauf zum Punkt 1657 (ÖK) und wandert in einem Bogen über das Schneibsteinhaus und den Sommerweg zurück zur Piste. Oder man geht im Taleinschnitt nach Osten und dann nach Norden zum Schneibsteinhaus.
Vom erwähnten Punkt 1657 kann man auch sehr schön rund 100 Höhenmeter nach Norden abfahren (meist Pulverschnee) und durch die teils steile Mulde östlich der Bergstation zur Piste zurück ansteigen

Charakter / Schwierigkeit:

Beliebter Schigipfel mit einer eindrucksvollen Abfahrtsvariante.

Lawinengefahr:

mäßig

Exposition:

Nordwest

Aufstiegszeit:

3,0 Stunden (bei guter Kondition auch deutlich schneller) 

Tourdaten:

1300 Höhenmeter


Andre' Sulk | Email: info@videcon.de | http://www.videcon.de